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Alphornblasen und Jodeln vermitteln
Lebensfreude Mit den Weiterbildungskursen im Bereich
Jodeln, Alphornblasen und Fahnenschwingen setzt die Bündner
Jodlervereinigung (BJV) eine ihrer Kernaufgaben betr. Förderung der Urkultur
um und vermittelt damit gleichzeitig aber auch Lebensfreude und positives
Denken.
Das Alphorn, ein faszinierendes Instrument

Am 18. April wurden die Wanderer und Biker in der Region Bildungszentrum
Wald oberhalb von Maienfeld ausser durch Vogelgezwitscher auch durch
Alphornklänge begrüsst.

Schuld an dieser speziellen Sonntagsstimmung waren die rund 30 Teilnehmenden
(von Sedrun bis Scuol!) des BJV-Alphornkurses, die sich unter der Leitung
von Franz Kaufmann, Marcus Cavelt, Daniel Hartmann und Toni Hengartner im
Alphornblasen weiterbildeten.

In vier Gruppen wurde intensiv an den Disziplinen Atmung, Tongebung,
Gehörschulung, Dynamik und Rhythmik gearbeitet. Das Kursziel lautete
„Einüben der zwei Kompositionen „Reinacher Choral“ und „Uf em Oberberg“ für
das Schlusskonzert“. Neben der fachlichen Weiterbildung bildet jeweils auch
die Pflege der Kameradschaft einen Schwer-punkt der Weiterbildungskurse.
Gelegenheiten dazu boten sich beim Begrüssungskaffee und beim gemütlichen
Mittagessen im Heidihof.
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Das Schlusskonzert im Hof vor
dem Schloss Brandis in Maienfeld bildete den Höhepunkt des Kurstages. Trotz
des garstigen Aprilwetters erfreuten die Alphornbläserinnen und –bläser
die Zuhörenden mit schönen Vorträgen in verschiedenen Formationen.
Durch Jodelkurse „vom Saulus zum Paulus“

Ein wichtiger Mosaikstein für die Förderung des Jodelns bilden die
traditionellen Jodel- und Chorsängerkurse der BJV. An vier Kurstagen vom
Januar bis März konnten Anfänger und Fortgeschrittene unter der kompetenten
Leitung von Seraina Hartmann-Buchli (Kurschefin der BJV und Jodelkursleitern
an den Aroser Sommerkurswochen) die Jodeltechnik erlernen, resp. optimieren.
Dabei
sind schon etliche Teilnehmende, die mit Jodeln eigentlich nichts am Hut
hatten, vom Saulus zum Paulus geworden. Diese Anfängerinnen und Anfänger
haben eben etwas Entscheidendes mitbekommen. Sozusagen als Alternative zu
den viele Unglücks-, Katastrophen- und Verbrechensmeldungen in allen Medien
sensibilisieren die Jodellieder unsere Sinne für Schönes und Positives, das
es eben auch noch gibt. Damit regen sie zum Nachdenken an und vermitteln
Lebensfreude, Bodenhaftung und positives Denken.
Ein zweites Standbein der BJV-Kurse bildet der Jodel-
und Chorsängerkurs am 16. Oktober 2010 am Plantahof in Landquart, s.
www.buendnerjodler.ch.
Wichtig: Diese Kurse können auch von Nichtmitgliedern der BJV besucht
werden. (hafi)
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