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Begeisterndes Jubiläumskonzert auf hohem Niveau
Mit einem hochstehenden Jubiläumskonzert feierte
der Jodelclub Heimelig Chur am 28. März 2009 in der vollbesetzten
Martinskirche sein 75-Jahr-Jubiläum. Dabei begeisterten sowohl der
jubilierende Verein wie auch die Gastformationen die Konzertbesuchenden
mit ihren abwechslungsreichen Darbietungen.

(hfi) Der Jodelclub Heimelig löste mit seinem Jubiläumskonzert auf hohem
Niveau bei allen Konzertbesuchenden grosse Begeisterung aus. Er hatte
bei der Verpflichtung der Gastformationen für sein Jubiläum sowohl in
Bezug auf die Vielfalt wie auch betr. Qualität der Darbietungen eine
ausgesprochen gute Hand. Damit konnte er die ersten 75 Jahre der
Vereinsgeschichte mit Hochs und Tiefs mit einem eindrücklichen Höhepunkt
abschliessen. Zur Zeit der Clubgründung lagen dunkle Wolken über Europa
und der Welt. In der Zeit der Wirtschaftskriese und der politischen
Umwälzungen zwischen den beiden Weltkriegen begünstigte die Besinnung
auf die eigenen Werte die Gründung zahlreicher Jodelclubs. Das Jodellied
fasste endgültig Fuss im dreisprachigen Kanton Graubünden. Am 15.
November 1933 wurde der Jodelclub Calanda Chur und am 14. November 1934
der Jodelclub Heimelig Chur gegründet. Heute im Zeitalter der
Globalisierung und der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskriese sind die
eigenen Werte, unsere Wurzeln, wiederum sehr gefragt. Daher liegt die
vokale und instrumentale Volksmusik einmal mehr im Trend. Dies zeigte
sich auch am Jubliäumskonzert 75 Jahre Jodelclub Heimelig. Die grosse
Martinskirche in Chur war vollbesetzt.
Josef Hug, der Clubpräsident, freute sich bei seiner Begrüssung über die
vielen Konzertbesucherinnen und -besucher und darüber, dass er
zahlreiche Verbandsvertreter und Repräsentanten aus der Politik
begrüssen durfte.
Konzert auf hohem Niveau
Der JC Heimelig eröffnete das Konzert, das von Ursula Eugster mit
kurzen, klaren Informationen kompetent moderiert wurde, mit dem Lied „Näbel
uf em Maiesäss“, das vom Clubmitglied Alfred Hänni getextet und von
Josef Lustenberger vertont worden war. Mit der Uraufführung des Liedes „Sunneuntergang“
(Text Alfred Hänni, Musik André von Moos), die von den Zuhörenden mit
begeistertem Applaus verdankt wurde, gestaltete der jubilierende Club
einen der zahlreichen Höhepunkte des Jubiläumskonzertes. Der aufmerksame
Zuhörer stellte fest, dass sich der JC Heimelig gründlich vorbereitet
hatte. Die text- und melodiegerechte Gestaltung sowie die Tongebung,
unterstützt von einer guten Aussprache, weisen in die richtige Richtung.
Die Orig. Appenzeller Jugend-Strichmusik Kalöi aus
Gontenbad, bestehend aus 4 Musikantinnen und einem Musikanten zwischen
12 und 21 Jahren, spielte sich mit abwechslungsreichen, mit Können und
viel Spielfreude vorgetragenen Melodien in die Herzen der Zuhörenden.
Einen besonderen Höhepunkt gestaltete sie mit dem Titel „Panis Angelicus“,
vorgetragen mit Orgel und zwei Violinen.

Das Alphornduo Robert und Brigitte Oesch aus Lyss
verstärkte mit seinen sehr schönen Alphornvorträgen auf hohem Niveau die
feierliche Stimmung in der Kirche auf eindrückliche Art und Weise.

Das Jodelduett Jürg Spadin / Theresia Pfarrer,
begleitet von Erich von Ah, liess die Konzertbesuchenden mit ihren gut
gestalteten und mit grosser Ausstrahlung vorgetragenen Jodelliedern die
Vielfalt es Jodelgesanges erleben. Das eindrückliche Konzert wurde mit
dem wuchtigen Gesamtchorlied „E gschänkte Tag“ von Adolf Stähli,
dirigiert von der neuen ZV-Präsidentin EJV Karin Niederberger, würdig
abgeschlossen.
Grussworte und Ehrungen

Stadträtin Doris Caviezel-Hidber überbrachte auf sympathische Art und
Weise die Grüsse, Glückwünsche und den Dank des Churer Stadtrates. Die
neue ZV-Präsidentin Karin Niederberger überbmittelte mit sympathischen
Worten die Grüsse und Glückwünsche des EJV. Sie freute sich darüber,
dass ihre erste Amtshandlung den Jodelclub Heimelig, in dem vor Jahren
ihre Mutter mitgesungen hatte, betraf. NOSJV-Präsident

Ueli Walther wies in seiner Grussbotschaft u.a.
darauf hin, dass für Erfolge, wie sie der JC Heimelig ausweisen könne,
neben „Leitrossen“ auch „Arbeitsrosse“ notwendig seien. Ferner sollten
die Kulturkommissionen endlich erkennen und begreifen, was die vielen
Vereine in Bezug auf die Pflege einer gelebten Volkskultur in den
Dörfern, Städten und Regionen unseres Landes leisten. BJV-Präsident Luzi
Kindschi
überreichte dem jubilierenden Jodelclub ein prächtiges Steinbockgehörn
als Sinnbild für Bodenhaftigkeit, Hartnäckigkeit und Ausdauer.

Mit eindrücklichen Worten ehrte Clubpräsident Josef
Hug Dorli Zürcher, Hansruedi Blaser, Hans Cordari und Alfred Hänni für
Ihre langjährige Mitgliedschaft zwischen 44 und 50 Jahren und ihren
grossen Einsatz im Jodelclub und damit für das Jodellied.
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