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Vielfalt und Qualität als Markenzeichen am Bündner Jodlertag 2005

Am 33. Bündner Jodlertag im Flims wurde die positive Entwicklung in der Bündner Jodlervereinigung (BJV) mit vielfältigen und qualitativ hochstehenden Vorträgen auf eindrückliche Art und Weise bestätigt.

(hfi) Bei der Eröffnung des tadellos organisierten Bündner Jodlertages um 13.45 Uhr durfte Sämi Krebs, der Präsident des Jodelchörlis Sardona Flims,  nebst vielen Aktiven auch zahlreiche Ehrengäste begrüssen, u.a. Regierungsrat Stefan Engler, den Flimser Gemeinderat – angeführt von seinem Präsidenten Dr. Thomas Ragettli,  den Präsidenten des Nordost-schweizerischen Jodlerverbandes Ueli Walther, den Vorstand der BJV. Sämi Krebs freute sich darüber, dass sich 30 verschiedenste Formationen zum Jodlertag 2005 angemeldet hatten. Schon während des Apéros, der von der Gemeinde Flims gespendet wurde, entstand eine festliche und gemütliche Stimmung. Dazu trugen die schönen Vorträge eines ad hoc Alphornquartetts (Johanna und Jürg Bühler / Werner Erb / Elia Guidon) sowie das Gesamtchorlied „Schwyzerbode“ von Ernst Sommer bei. Regierungsrat Stefan Engler nahm in seiner Begrüssungsansprache Bezug auf  das bekannte Lied „E gschänkte Tag“ von Adolf Stähli. Dabei stellte er u.a. fest, dass in vielen Jodelliedern ein positiver Geist, wahre Heimatverbundenheit und echter Stolz zum Ausdruck kommen. Auf die sympathische Ansprache von Regierungsrat Stefan Engler reagierten die Jodlerinnen und Jodler, indem sie spontan das  Lied „E gschänkte Tag“ als weiteres Gesamtchorlied sangen. RR Stefan Engler stellte sich mit strahlendem Gesicht in die Reihen und sang kräftig mit.

Vielfältiges Konzert mit hochstehenden Darbietungen

Die Lied- und Alphornvorträge in der voll besetzten reformierten Kirche fanden bei allen Zuhörenden überaus grosse Beachtung und Anerkennung. Um 13.45 Uhr eröffnete das Jodelchörli Sardona Flims unter der Leitung von Johanna Bühler das Konzert  mit dem fachkundig gestalteten und mit grosser Ausstrahlung vorgetragenen Lied „Im Morgeliecht“ von Hannes Furrer. Es schien, als ob damit der „Qualitätstarif“ für das Konzert festgelegt worden sei. Die Konzertbesucherinnen und -besucher wurden in zweifacher Hinsicht überrascht und für ihr Erscheinen belohnt. Einerseits war es die grosse Vielfalt der mitwirkenden Formationen (Jodlerclubs, ein Quartett, mehrere Terzette, Duette, Solojodlerinnen und –jodler sowie je eine Alphorngruppen mit drei, resp. acht Mitgliedern). Andererseits war es die Qualität der Vorträge. Die Leistungen einer grossen Mehrheit der Aktiven in Bezug auf  text- und kompositionsgerechte Gestaltung (Rhythmik, Dynamik und Melodiebogen), Tongebung, Begeisterung und Ausstrahlung liessen die Herzen der Zuhörenden aber auch der Kenner der Jodlerszene höher schlagen. Immer wieder wurden die „unter die Haut gehenden Vorträge“ mit begeistertem und von spontanen Rufen begleitetem Applaus quittiert! Mit schön gestalteten Darbietungen vor der Kirche schloss die achtköpfige (!) Alphorngruppe „Sunatibas Postabiala Sumvitg“ das einmalige Konzert ab.

Nach der Veranstaltung in der Kirche stimmten das Alphorntrio Dischma und die Sunatibas Postabiala Sumvitg die Festbesucherinnen und –besucher mit spontanen Einlagen auf dem Schulhausplatz auf den dritten Teil des Jodlerfestes ein.

Höhepunkte und Qualität auch im gemütlichen Teil des Jodlerfestes

Im dritten Teil des Jodlerfestes mit dem gemeinsamen Nachtessen und der Abendunterhaltung kommt jeweils die Pflege der Gemütlichkeit und der Kameradschaft zum Zuge. Dabei wurden die Festbesucherinnen- und –besucher durch die Vorträge der Aktiven, die das Abendprogramm bestritten, nochmals angenehm überrascht. Den Reigen der  Darbietungen eröffnete das „Präsidentenchörli“, bestehend aus den Präsidentinnen und Präsidenten der Jodlerclubs (bestimmt eine einmalige Formation in der ganzen Schweiz!). Danach folgten kompetent und eindrücklich gestaltete Gesangsdarbietungen verschiedener Formationen (Jodelterzett Engadina; Duett Jolanda Felix mit Tochter; Jodelchörli Carschenna; Quartett Gion Caprez / Jolanda Felix / Manuela Schmid / Ernst Wunderli; Duett Manuela Schmid / Ernst Wunderli; Sonja Zürcher als professionelle Begleiterin der kleinen Formationen).  Einen einmaligen und  besinnlichen Abschluss des Abendprogramms gestaltete das Jodelchörli Sardona mit dem Lied „Abendandacht“ von Robert Fellmann, begleitet von einem darauf abgestimmten Videofilm von der Arbeit einer der Jodlerinnen als Sennerin auf der Alp Brün. Zu  später Stunde wurde der schöne und gemütliche Jodlertag 2005 mit dem Gesamtchorlied „Alpabfahrt“ von J. Düsel abgeschlossen. 

 

 
   
 

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